Schutzkonzept per 26. Juin 2021


Ab Samstag, 26. Juni 2021 sind die Beschränkungen der Kunden auf der Verkaufsflächen aufgehoben.

Nach wie vor gilt in den Verkaufsgeschäften eine Maskenpflicht sowie die 1.5-Meter Abstandsregel. Ebenfalls sollen die Bodenmarkierungen, die auf den 1.5-Meter Abstand hinweisen beibehalten werden.

Plan de protection à partir du 26 juin 2021


A partir du samedi 26 juin 2021 les restricitions en matière de mètres carrés pour le commerce de détail seront levées.
Les masques sont toujours obligatoires dans les points de vente et la règle de la distance de 1.5 mètres. Les marquages au sol indiquant la distance de 1.5 mètres doivent également être maintenus de toute façon. 

WICHTIGE INFORMATION FÜR MITGLIEDER IM KANTON AG - 
Anpassung Härtefallprogramm

Am Donnerstag, 6. Mai 2021 wurde dem Gesamtregierungsrat des Kantons Aargau von der Interessengemeinschaft (IG) Mode-, Sport- und Schuhfacheinzelhandel, vertreten durch die Initianten Nadine& Ibrahim Kalan von Wild & Solivo,  Benno Käppeli, Käppeli Mode Muri und Markus von Däniken, Von Däniken Fashion, Aarau, eine Petition zur Umsetzung und der Problematik der Härtefallregelungen im Kanton Aargau übergeben. Die Geschäftsstellenleiterin des nationalen Verband textilschweiz, Sabine Völlmin, unterstützte die IG von Anfang an tatkräftig. 

Der IG gehörten nach kurzer Zeit bereits über 50 Unternehmen mit Sitz im Kanton Aargau an. 

Am  4. Juni 2021 wurde die IG vom Departement zu einem Austausch eingeladen um die Härtefallproblematik des saisonalen Detailhandels, Branche Textil-, Sport- und Schuhe zu besprechen. 

 

Es freut uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass für die Händler der betroffenen Branchen ein gutes Ergebnis erzielt werden konnte, vor allem auch im Bereich des Fixkostenbeitrags, welcher um 10% erhöht werden konnte.

 

Gerne finden Sie unter folgendem Link die Aktennotiz mit einer Beschreibung, wie die Händler vorgehen müssen sowie eine Präsentation als Überblick der gesetzlichen Gegebenheiten im Kanton Aargau.

 

Wir danken den Initianten der IG Mode-, Sport- und Schuhfacheinzelhandel für das grossen kantonale Engagement für eine fairere Härtefallentschädigung!

Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen im Bereich Kurzarbeit vom 20. Januar 2021

Karenzfrist wird rückwirkend per 1. September 2020 und bis zum 31. März 2021 aufgehoben.
Die Arbeitgeber brauchen infolge dieser rückwirkenden Änderung nichts zu unternehmen. Der Bundesrat teilt mit, dass die Arbeitslosenversicherung ihre Abrechnung von sich aus anpassen wird und ihnen die Differenz für die Karenztage auszahlt.

Die maximale Bezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) bei mehr als 85 Prozent Arbeitsausfall von vier Abrechnungsperioden zwischen dem 1. März 2020 und 31. März 2021 rückwirkend aufgehoben.
 
Ausweitung auf Anspruch von KAE auf Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen und Lernende bis zum 30. Juni 2021.
Die Unternehmen können für diese Anspruchsgruppen ab Abrechnungsperiode Januar 2021 KAE beantragen. Diese Ausweitung der Anspruchsgruppen ist bis zum 30. Juni 2021 befristet.

Neu erhalten zudem Personen mit tiefem Einkommen rückwirkend zum 1. Dezember 2020 und bis am 31. März 2021 einen höheren Anspruch auf KAE. Personen, welche auf ein Vollzeitpensum und einen vollständigen Arbeitsausfall bezogen ein Einkommen bis 3470 Franken erzielen, erhalten 100 Prozent KAE. Bei einem Einkommen zwischen 3470 bis 4340 Franken erhalten alle Arbeitnehmenden 3470 Franken, was einer KAE von 80 bis 100 Prozent entspricht. 

Härtefallgesuche - Kontaktstellen


Über den folgenden Link finden Sie die kantonalen Kontaktstellen für die Härtefallgesuche. Bitte beachten Sie folgendes:

  • Zusätzliche Unterstützungen auf Ebene Kantone sind zum Teil noch im Aufbau.
  • Es stehen nicht bei allen Kantonen alle Kontaktoptionen zur Verfügung.
  • Die Liste wird laufend aktualisiert.

Bundesrat: Massnahmen um fünf Wochen verlängert, Home-Office-Pflicht und Ladenschliessungen per 18. Januar

Der Bundesrat hat angesichts der angespannten epidemiologischen Lage und der in der Schweiz auftretenden Mutation an seiner Sitzung von heute, 13. Januar, weitere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Er hat zum einen die im Dezember beschlossenen Massnahmen um fünf Wochen verlängert.
 
 Zum anderen hat er neue Massnahmen beschlossen, um die Kontakte drastisch zu reduzieren.

Neu gilt ab Montag, 18. Januar folgendes:
 
Schliessung Läden mit Waren des nicht-täglichen Bedarfs
Der Bundesrat verschärft zudem ab Montag, 18. Januar die nationalen Massnahmen. Einkaufsläden und Märkte werden geschlossen. Ausgenommen sind Läden und Märkte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten. Weiterhin möglich ist auch das Abholen bestellter Waren vor Ort. Die Regelung, dass Läden, Tankstellenshops und Kioske nach 19 Uhr sowie sonntags geschlossen bleiben müssen, wird dagegen wieder aufgehoben.  

WICHTIG: Beachten Sie die folgenden FAQ!


Auszug der FAQ vom 13.01.2021
Geschäfte
4.Gilt die Schliessung für alle Läden-ausser Lebensmittelläden? Grundsätzlich müssen alle Einkaufsläden (sowohl Innenräume als auch Aussenbereiche) und Märkte im Freien schliessen, die Güter des nicht-täglichen Bedarfs anbieten.Mit dieser Massnahme soll die Zahl der Kontakte reduziert werden.

5.Was sind Güter des täglichen Bedarfs? Was kann man in den nächsten Wochen noch im Laden einkaufen?
Offen bleiben können Einkaufsläden (inkl. Kioske und Tankstellenshops) und Märkte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten, und dazu gehören in erster Linie Lebensmittel, aber auch eine Reihe weiterer Produkte des kurzfristigen und täglichen Bedarfs, nämlich:
Drogerieprodukte wie Seife, Deos, Parfums, Hautcrèmes, Kosmetika oder Windeln.
Koch-und Essgeschirr, Kochutensilien
Wasch-und Reinigungsmittel
Zeitungen, Papier-und Schreibwaren
Pflanzen und Blumen
Bau-und Gartenartikel
Fotoverbrauchsartikel, Akkus und Batterien
Tiernahrung und Produkte zur Tierhygiene
Massgeblich sind die in der Verordnung im Anhang 2 genannten Produkte.

6.Der Kauf von Kleidern und Schuhen in Geschäften ist vorläufig nicht mehr möglich?

Der Verkauf von Kleidern wie Jacken, Pullover, Hosen oder Schuhen ist verboten. 

Einzig Strumpfwaren, Unterwäsche und Babybekleidung dürfen verkauft werden.


7.Müssen die Grossverteiler ihre Sortimente wieder absperren oder abdecken?
Ja, wenn in der Filiale Sortimentsbestandteile angeboten werden, die nicht zu den Produkten des kurzfristigen und täglichen Bedarfs zählen.AusGründen der Gleichbehandlung müssen jene Produkte, die über das erlaubte Sortiment (vgl. Anhang 2 der Verordnung) hinausgehen, abgesperrt oder abgedeckt werden. Das gilt auch für Warenhäuser, die ihre Etagen mit Kleidern schliessen müssen. Die Geschäfte dürfen also nur jene Produkte verkaufen, die erlaubt sind.Kleiderläden zum Beispiel dürfen nur das gelistete Angebot an Unterwäsche etc. anbieten; Buchhandlungen können ein Zeitschriften-oder Papeterieangebot offen halten, aber keine Bücher verkaufen(click and collect erlaubt).

8.Welche Geschäfte dürfen in den kommenden Wochen offen bleiben?

Neben Einkaufsläden und Märkten, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten,sind dies etwa Blumengeschäfte, Parfümerien, Papeterien und Verkaufsstellen von Telekommunikationsanbietern.Zudem Apotheken, Drogerien Geschäfte für Reparatur und Unterhalt von Gegenständen (ohne Verkaufssortimente), Bau-und Gartenmärkte (mit beschränktem Sortiment), Blumenläden, Tankstellen.



Bund baut Unterstützung über das Härtefallprogramm aus

Der Bundesrat hat heute, 13. Januar, die Bedingungen gelockert, die ein Unternehmen erfüllen muss, um Härtefallhilfe zu erhalten. Neu gilt folgendes:
 
Bei Schliessung kein Nachweis des Umsatzrückgangs mehr nötig
Jene Unternehmen, die seit dem 1. November 2020 während mindestens 40 Kalendertagen behördlich geschlossen wurden (insbesondere Restaurants, Bars und Discotheken sowie Freizeit- und Unterhaltungsbetriebe) gelten neu automatisch als Härtefälle. Sie müssen den Nachweis der Umsatzeinbusse von 40 Prozent nicht mehr erbringen.
 
Berücksichtigung von Umsatzrückgängen 2021
Unternehmen, die in den Monaten Januar 2021 bis Juni 2021 in Zusammenhang mit behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie Umsatzrückgänge erleiden, können neu als Bemessungsgrundlage den Umsatz der letzten 12 Monate anstelle des Jahresumsatzes 2020 verwenden. Sollte die Wintersaison schlecht ausfallen, dürften damit viele Tourismusunternehmen in den Berggebieten ebenfalls unter die Härtefallregelung fallen.
   
Administrative Erleichterungen
Geschlossene Unternehmen müssen weniger Nachweise erbringen als «normale» Härtefälle.
 
Obergrenzen für A-fonds-perdu-Beiträge erhöht
Neu können Kantone für alle Unternehmen Beiträge von bis zu 20 Prozent des Jahresumsatzes (bisher 10 %) und bis zu 750'000 Franken je Unternehmung (bisher: 500'000 Fr.) leisten. Damit sollen Unternehmen mit hohen Fixkosten besser berücksichtigt werden können. Auch lässt sich damit eine allfällige Verlängerung der Schliessungen über Ende Februar 2021 hinaus abdecken. Die Kantone können die absolute Obergrenze der Hilfe sogar auf 1,5 Million Franken erhöhen, sofern die Eigentümer mindestens in gleichem Umfang frisches Eigenkapital einbringen oder Fremdkapitalgeber auf ihre Forderungen verzichten.
  
Solidarbürgschaften für dritte Welle prüfen
Zudem wird der Bundesrat im Sinne einer Eventualplanung prüfen, ob es sinnvoll wäre, die Covid-Solidarbürgschaften im Falle einer dritten Welle mit einer starken Verschlechterung der Wirtschaftslage zur Sicherung der Liquidität und zur Stützung der Wirtschaft zu reaktivieren, und wie ein solches Programm auszugestalten wäre.
 
 

Coronavirus: Bundesrat verschärft nationale Massnahmen per 22. Dezember 2020

 Zusammenfassung der Massnahmen per 22. Dezember 2020 für den Detailhandel

Anpassung Härtefallverordnung  / Anpassung Kurzarbeit / Anpassung Schutzkonzept Sport- und Textilfachhandel


Kapazität von Detailhandelsgeschäften wird weiter eingeschränkt.
Die maximale Personenzahl ist dabei abhängig von der frei zugänglichen Ladenfläche. In allen Läden gelten zudem weiterhin strenge Schutzkonzepte.

Auszug Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besondere Lage) (Massnahmenverschärfung Dezember)  Änderung vom 18. Dezember 2020


a. In Einkaufsläden mit einer Verkaufsfläche bis 40 Quadratmeter dürfen höchstens 3 Kundinnen oder Kunden anwesend sein.

b. Für Einkaufsläden mit einer Verkaufsfläche von mehr als 40 Quadratmetern, die mindestens zwei Drittel ihres Umsatzes mit dem Verkauf von Lebensmitteln machen, gilt Folgendes: 1.10 Quadratmeter pro Kundin oder Kunde, 2.zulässig sind aber mindestens 5 Kundinnen oder Kunden.

c. Für Einkaufsläden mit einer Verkaufsfläche von mehr als 40 Quadratmetern, die weniger als zwei Drittel ihres Umsatzes mit Lebensmitteln machen, gilt Folgendes:

  1. für Läden zwischen 41 und 500 Quadratmetern Verkaufsfläche: –10 Quadratmeter pro Kundin oder Kunde –zulässig sind aber mindestens 5 Kundinnen oder Kun-den, 
  2. für Läden zwischen 501 und 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche: –15 Quadratmeter pro Kundin oder Kunde –zulässig sind aber mindestens 50 Kundinnen oder Kunden
  3. für Läden ab 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche: –20 Quadratmeter pro Kundin oder Kunde –zulässig sind aber mindestens 100 Kundinnen oder Kunden.

d. In anderen Einrichtungen und Betrieben als Einkaufsläden müssen auf Flächen, in denen sich die Personen frei bewegen können, bei mehreren anwesenden Personen für jede dieser Personen mindestens 10 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen; in Einrichtungen und Betrieben mit einer Fläche bis zu 30 Quadratmetern gilt eine Mindestfläche von 4 Quadratmetern für jede Person.

e. Bei in Reihen oder in ähnlicher Weise angeordneten Sitzplätzen darf nur jeder zweite Sitz oder dürfen nur Sitzplätze mit einem gleichwertigen Abstand besetzt werden.


Bundesrat passt Härtefallverordnung sowie Verordnung zum Erwerbsausfall an

Der Bundesrat hat beschlossen, die Härtefallverordnung und die Verordnung zum Erwerbsausfall anzupassen. Insbesondere werden bei den kantonalen Härtefallmassnahmen die Umsatzschwelle für einen Anspruch auf Härtefallhilfe von 100'000 auf 50'000 Franken und beim Covid-Erwerbsersatz die für den Leistungsbezug nötige Umsatzeinbusse von 55 auf 40 Prozent gesenkt. Medienmitteilung hier.
 
Verlängerung und Wiederaufnahme von Massnahmen im Bereich der Kurzarbeit

Der Bundesrat hat Verfahren für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) nochmals bis am 31. März 2021 verlängert. Die entsprechenden Änderungen der Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung treten am 1. Januar 2021 in Kraft.